Viktor Kalinke 
Translator

on Lyrikline: 9 poems translated

from: 立陶宛文, 塞尔维亚文 to: 德文

Original

Translation

Taip ir gyvenu

立陶宛文 | Laurynas Katkus

Taip ir gyvenu su voratinkliais ir su fikusais
žodynais, komiksais ir širdimi
tuksinčia nakties pakraštyje

Gyvenu su siuntiniais ir emailais
prūsija ir žvėrynu, rugine ir vynu
atvėsus orui, sulėtėjus kvėpavimui

Šnekuosi su statulomis ir poetais
kuriuos mėgstu ir kurių negaliu pakęsti
per sapną aiškiai ištardamas priebalses

Karpau nagus, taisau dušą
prisipažįstu ir nutyliu, vairuoju automobilį
nes niekas taip neliepė

Lauke su tirpstančio sniego plotais
stebiu kiškį, tupintį tarp krūmokšnių
ir įsileidžiu jį sąmonėn

Šoku, šoku, atsimušu į kliūtį, sustingstu –
kaip drėgna aplinkui
kaip garas virš žemės

Prisidengęs erdve, retai pastebimas
klausydamasis plakimo, kuris vis stiprėja

© Laurynas Katkus

So lebe ich

德文

So lebe ich mit Spinnweben und Ficus
Wörterbüchern, Comics und einem Herz
das klopft am Rande der Nacht

Ich lebe mit Paketen und E-mails
Preußen und Žvėrynas, Roggenschnaps und Wein
wenn das Wetter kühler wird, der Atem langsamer

Ich rede mit Statuen und Dichtern
die ich mag und die ich nicht leiden kann
im Schlaf spreche ich deutlich die Konsonanten aus

Ich schneide Nägel, repariere die Dusche
gestehe und schweige, fahre Auto,
denn niemand hat es so befohlen

Draußen bei den schmelzenden Schneeflächen
beobachte ich einen Hasen, der im Gestrüpp hockt
und lasse ihn in mein Bewußtsein

Ich springe, springe,
schlag auf das Hindernis ein, erstarre –
wie feucht ringsumwie Dampf über der Erde

Mit Weite zugedeckt, kaum wahrnehmbar
höre ich auf das Schlagen, das immer stärker wird

Übersetzt von Mala Vikaite und Viktor Kalinke

Į karo taką išėjau ...

立陶宛文 | Laurynas Katkus

Į karo taką išėjau lapkričio mėnesį
vanduo buvo drumzlinas,
sproginėjo burbulai; ties nuneštu tiltu
būriavosi gulbės, jos žiūrėjo

Išsidažęs juodai ir raudonai
kaip indėnas, su kuriuo žaisdavau,
nešiausi kirvuką,
prisiekęs neatsakinėti, tiktai kapoti

Lengva žemė siūbavo
sulig kiekvienu žingsniu;
pro medžių skeletus mačiau
toli lyg rentgenas

Pagaliau, pagaliau paukščių klyksmas,
vabalų bruzdėjimas, vieškelių švokštimas,
kraujo skonis, liūdesys ir viltis
moterų vigvamuose

Horizonto linija žadėjo man pergalę

Nuogas iki pusės iškišau galvą virš šlaito:  
duobėtam lauke -   atkirstos rankos,
trūkčiojantys čiuptuvai, skysčio klanai, padangų pėdsakai
ką tik pasibaigęs eilinis žalgiris

Nuskyniau kelis gysločio lapus
ir užsikišau už diržo:
staugsmo aidas padangėj į rytus į pietus
ieškantis, ieškantis vietos

© beim Autoren
Audio production: 2002 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin

Auf den Kriegspfad begab ich mich...

德文

Auf den Kriegspfad begab ich mich im November
das Wasser trübe,
Blasen platzten; an der abgetragenen Brücke
versammelten sich Schwäne, schauten zu

Schwarz angemalt und rot
wie der Indianer, mit dem einst ich spielte,
trug ich ein Beil,
schwor, statt zu sprechen, nur noch zu hauen

Die leichte Erde federnd
unter jedem Schritt;
durch Baumskelette spähte ich
mit Röntgenblick

Endlich, endlich, Vogelschrei,
Käfergewimmel, Straßengekeuche,
Blutgeschmack, Trauer und Hoffnung
in den Wigwams der Frauen

Am Horizont lockte der Sieg
 
Zur Hälfte nackt schob meinen Kopf ich übern Hang:
im zerfurchten Feld – abgehackte Arme,
zuckende Greifer, Schleimlachen, Reifenspuren
hier ging ein Tannenberg zu Ende

Ich rupfte Wegerichblätter,
steckte sie unter den Gürtel,
am Himmel echote Kriegsgeheul gen Osten gen Süden
suchend, suchend einen Ort

Übersetzt von Mala Vikaite und Viktor Kalinke

© Edition ERATA - Leipziger Literaturverlag

Serenata

塞尔维亚文 | Miloš Crnjanski

Čuj, plače Mesec mlad i žut.
Slušaj me, draga, poslednji put.

Umreću, pa kad se zaželiš mene,
ne viči ime moje u smiraj dana.
Slušaj vetar sa lišća svelog, žutog.
Pevaće ti: da sam ja ljubio jesen,
a ne tvoje strasti, ni članke tvoje gole,
no stisak granja rumenog uvenutog.

A kad te za mnom srce zaboli:
zagrli i ljubi granu što vene.
Ah, niko nema časti ni strasti,
ni plamena dosta da voli mene:

No samo jablanovi viti
i borovi pusti ponositi.
No samo jablanovi viti
i borovi pusti ponositi.

Potkamien, u Galiciji, 1915

© Miloš Crnjanski Fondation

Serenade

德文

Hör, wie der Mond weint, jung und gelb.
Hör mich, Liebste, noch ein letztes Mal.
 
Ich sterbe, sehnst du dich zurück nach mir,
rufe, wenn der Tag sich neigt, nicht meinen Namen.
Hör den Wind im gelben, welken Laub.
 
Er singt dir: den Herbst hab ich geliebt,
ich liebte weder deine Lust noch deinen Leib,
nur die Umarmung der rot verwelkten Zweige.
 
Und wenn du dich im Herzen nach mir sehnst:
umschlinge und küsse einen toten Ast.
Ach! Ehre fehlt und Leidenschaft,
mich zu lieben, hat kein Feuer genug Kraft.
 
Nur die Pappeln, hochgewachsen schlank,
und die Föhren, stolz und einsam, krank.
Nur die Pappeln, hochgewachsen schlank,
und die Föhren, stolz und einsam, krank.
 
Potkamien, in Galizien, 1915.

Aus dem Serbischen von Viktor Kalinke, nach einer Vorlage von Stevan Tontić
© ERATA 2008

Хлеб 1972

立陶宛文 | Laurynas Katkus

Kvepia dujom ir raugu.
Įstrižai ant šaligatvio
mašinos: įstrižos raidės,
raudoni speniai papilvėj.

Smilkstantys žmonės
iškrauna
dar vieną naujagimių kartą,
rituališkai keikiasi.

Juodos, aklinos plytos
neišduoda,
kada pasibaigs blokada:
netikėtai kaip kvapas.

Pusė šešių. Užmiesčio soduose
dulkia lietus,
o per prospektą ritasi
lengvos kmyno sėklelės.

Pusė šešių. Pusdieviai,
mes giliai minkštime,
neiškilę, dar nelytėti
plieno ir saulės delnų.

© beim Autoren
Audio production: 2002 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin

Brot 1972

德文

Es riecht nach Gas und Sauerteig.
Schräg auf dem Fußweg
die Autos: schräg die Buchstaben,
rote Unterleibszitzen.

Rauchende Männer
entladen
’ne Generation Neugebackener,
fluchend nach alter Gewohnheit.

Schwarze Backsteine, fest,
geben nicht preis
wann die Blockade endet:
unverhofft der Duft.

Halb sechs. In den Vorstadtgärten
feiner Regen,
auf die Straße kullert
sämiger Kümmel.

Halb sechs. Halbgötter,
tief stecken wir im Teig,
noch nicht aufgegangen, noch unberührt
von Stahl- und Sonnenhand.

Übersetzt von Mala Vikaite und Viktor Kalinke

© Edition ERATA - Leipziger Literaturverlag

Moja pesma

塞尔维亚文 | Miloš Crnjanski

Duša je moja bogat seljak,
          pijan veseljak, u zavičaju.
Miluje golu ženu što spava, tvrdo, ko pleća gojnih krava,
u žitu, kud noći pune crnih vrana, padaju.

Svet je prošla samohrana,
u krvavom plaštu šeržana,
ko ubica.
Stajaše tužna, zavejana,
na straži, u kapijama,
brkata, blago nasmejana.
Kraj crkve tuđe i nepoznate,
zapaljene,
u duge, jasne, tople noći,
kad krekeću žabe barske,
grlila je razne žene.    
A danju je čuvala dvorove carske
i korakom brojala sate.

Na javi je duša moja bogat seljak,
veseljak.

Samo u snu, ko Mesec bleda
i tako ko on nevesela,
po svetu bludi.

Gondola jedna ćutke je skrije
u bezdane vode Venecije,
sanu, umornu, razočaranu,
na karnevalu.

I kad tu njen gitar zazvoni,
od pesme što plače i voli,
svu vodu, zvona, i maske, tamo,
noć toliko zaboli:  
da ućute i pitaju tijo,
„Kakav je to Slaven bio,
na Rivi dei Skjavoni?"


Ilanča 1918

© Miloš Crnjanski Fondation

Mein Lied

德文

Meine Seele ist ein reicher Bauer,
ein fröhlicher, ein schlauer,
in der Heimat.
Liebkost sie eine nackte Frau im Schlaf,
hart, wie Schultern, gut genährt, vom Schaf,
stürzen die Nächte, voll schwarzer Krähen,
in die Saat.
 
Sie hat durchwandert die Welt auf sich gestellt,
im blutigen Mantel des Sergeanten, halb Held
halb Mörder.
Traurig aufgepflanzt ist sie und hält
Wache, am Tor, gequält
im Schnurbart ein mildes Lächeln.
 
Neben einer Kirche, fremd und unbekannt,
geriet sie in Brand,
in langen Nächten, klar und warm,
beim Konzert der Frösche im Morast,
hielt sie viele Frauen im Arm.
Tags hat sie bewacht des Kaisers Palast
und gezählt, wie die Zeit ging ins Land.
 
Wach ist meine Seele ein reicher Bauer,
ein schlauer.
 
Nur im Traum, blaß wie der Mond,
ihm gleich unverschont,
irrt sie durch die Welt.
 
Eine Gondel versteckt sie einsilbig
in den grundlosen Wassern von Venedig,
müde, schläfrig, schal,
ist sie beim Karneval.
 
Und dann, wenn beim Gitarrenklang
von Tränen und Liebe ein Gesang
das Wasser, die Glocken, Kostüm und Kleid,
die ganze Nacht erfüllt mit Leid,
daß verstummend alle leise fragen:
„Wessen Slawen war das Klagen
an der Riva degli Schiavoni?“
 
 
Kaserne in Komoran, 1918.

Aus dem Serbischen von Viktor Kalinke, nach einer Vorlage von Stevan Tontić
© ERATA 2008

Mizera

塞尔维亚文 | Miloš Crnjanski

Kao oko mrtvaca jednog
       sjaje oko našeg parka bednog,
                                                     fenjeri.
       Da l noć na tebe svile prospe?
       Jesi li se digla među gospe?
            Gde si sad ti?

Voliš li još noću ulice,
kad bludnice i fenjeri stoje
                                            pokisli?
A rage mokre parove vuku,
u kolima, ko u mrtvačkom sanduku,
                                            što škripi.

Da nisi sad negde nasmejana,
                 bogata i rasejana,
                 gde smeh vri?
       O, nemoj da si topla, cvetna,
            O, ne budi, ne budi sretna,
                         bar ti mi, ti.
O, ne voli, ne voli ništa,
                 ni knjige, ni pozorišta,
                         kao učeni.
                 Kažeš li nekad, iznenada,
            u dobrom društvu, još i sada,
                         na čijoj strani si?

O, da l se sećaš kako smo išli,
sve ulice noću obišli,
                                            po kiši?
Sećaš li se, noćne su nam ’tice
       i lopovi, i bludnice,
                                            bili nevini.

Stid nas beše domova cvetnih,
zarekli smo se ostat nesretni,
                         bar ja i Ti.
       U srcu čujem grižu miša,
       a pada hladna, sitna kiša.
            Gde si sad Ti?

Beč. U revoluciji. 1818. Za studentesu, Idu Lotringer

© Miloš Crnjanski Fondation

Elend

德文

Wie auf einen Toten
scheint auf unseren Garten des Elends
die Laterne.
Ob die Nacht schüttet Seide über dich aus?
Hast du dich zu den Damen erhoben?
Wo bist du jetzt, in welcher Ferne?
 
Liebst du die Straße noch, nachts,
wenn die Hure, durchnäßt, unter der Laterne
ausharrt?
Und wenn die Gäule nasse Paare schleppen
in den Kutschen wie in einem Sarg,
der knarrt.
 
Bist du jetzt lächelnd irgendwo,
reich und zerstreut,
sprudelnd lachst du immerzu?
O, sei zu mir nicht warm und blumig.
O, sei nichts, sei unglücklich,
wenigstens für mich sei du, du.
 
O, liebe nicht, liebe nichts,
weder Bücher noch Theater,
all das Gescheite.
Sag, stehst du, bisweilen, plötzlich
in guter Gesellschaft, auch jetzt noch
auf unsrer Seite?
 
O, erinnerst du dich noch, wir liefen
im Regen nachts durch all die Straßen, triefend
und geduldig?
 
Erinnerst du dich, für uns warn die Amouren,
die Räuber und die Huren,
nachts alle unschuldig.
 
Wir schämten uns für das blühende Treiben,
wir schworen, unglücklich zu bleiben,
wenigstens ich und du.
Im Herzen: eine Maus, sie nagt verwegen,
und es fällt ein kühler, feiner Regen.
Wo, jetzt, bist du?
 
 
Wien, während der Revolution, 1918.
Für die Studentin Ida Lotringer

Aus dem Serbischen von Viktor Kalinke, nach einer Vorlage von Stevan Tontić
© ERATA 2008

Laiškas

立陶宛文 | Laurynas Katkus

Aūū! Vėjas atplėšė duris.
Ak, mašina, sniege.

Melsva vakaro šviesa,
žiemos pradžia.

Jau ilgokai negaunu laiško, gražu.
Nebesurenku žodžių, pabiro kažkur po stalu.

Ar matei, kaip auga nagas?
Braška ir plyšta popieriaus lapas.

Čia! Aš čia, susuktas lipnion juostelėn,
 nukryžiuotas ant armonikos,
aš čia kvėpuoju, negrįžk.

© beim Autoren
Audio production: 2002 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin

Der Brief

德文

Huhu! Der Wind riß die Tür auf.
Ach, ein Auto, im Schnee.

Blaues Abendlicht,
Winteranfang.

Lange schon kein Brief mehr, na gut.
Finde keine Worte – sie verkrümeln sich unterm Tisch.

Wieder, siehst du, sind die Nägel gewachsen.
Ein Blatt Papier knistert und reißt.

Hier! ich bin hier, gewickelt in Klebeband,
gekreuzigt an einer Ziehharmonika,
hier hauche ich, komm nicht zurück

Übersetzt von Mala Vikaite und Viktor Kalinke

© Edition ERATA - Leipziger Literaturverlag

Vairuotojo žmona

立陶宛文 | Laurynas Katkus

Vairuotojo žmona: Rytą man liko tik odinė kepurė ant spintos.
Vairuotojas: Iš pradžių taip lėkiau - maniau, apsiversiu.
V.ž.: Aš vėl aptekau katėm; siūlai smaugia man kaklą.
V.: Bremenas. Šlapdriba. Sapnuojas pasieniečiai.
V.ž.: Oi, susirgau! Nepadeda ir žiūrėjimas pro langą.
V.: Užsimiršęs glaudžiu sunkvežimio priekį, tavo krūtinę.
V.ž.: Ji neužkrečiama, tačiau mirtina. Jau motina išneša šiukšles, nuperka maisto.
V.: Parvešiu Europos pieno, ir tu pasveiksi.
V.ž.: Kalėdos. Po langais šaukia: Dezdemona, padarysiu tave laimingą!
Nebegaliu: išvažiuosiu, pakeisiu butą, pavardę, tautybę…
V.: Pakrauta. Jungiu šviesas; spaudžiu vairą, lyg kelią sutrumpint galėčiau. Jaučiu:
liko tik kelios minutės.
Ar spėsiu, ar spėsiu?

© beim Autoren
Audio production: 2002 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin

Frau des Fahrers

德文

Frau des Fahrers:   Am Morgen blieb mir nur die Ledermütze auf dem Schrank.
Fahrer:   Am Anfang hab ich mich so abgehetzt – ich dachte, ich überschlage mich.
Frau:   Bin nur noch von Katzen umgeben. Fäden schnüren meine Kehle zu.
Fahrer:   Bremen. Schneeregen. Ich träume von Grenzern.
Frau:   Ach, bin ich krank! Selbst aus dem Fenster schauen hilft nicht.
Fahrer:   In Gedanken schmiege ich mich an die Lasterschnauze, deine Brust.
Frau:   Es ist nicht ansteckend, aber tödlich. Mutter bringt schon den Müll runter und kauft ein.
Fahrer:   Ich bring dir Milch aus Europa, und du wirst wieder gesund.
Frau:   Weihnachten. Draußen schreit jemand: Desdemona, ich mach dich glücklich!
Ich kann nicht mehr: ich reise aus, tausche Wohnung, Name, Nationalität...
Fahrer:   Geschafft. Ich mach das Licht an; drück auf den Lenker, als ob ich
so den Weg verkürzen könnte. Ich spüre: mir bleiben nur noch Minuten.
Schaff ich’s, schaff ich’s?

Übersetzt von Mala Vikaite und Viktor Kalinke

© Edition ERATA - Leipziger Literaturverlag

M.M.M.

立陶宛文 | Laurynas Katkus

Kelias pasitaikė balotas.
Taškydamos purvą ir šviesą, lėkė mašinos.
Po mumis dunksojo melsvas merkurijaus miestas.
Skarda ir vanduo rūdijo jo sutemose.
Susėdom pailsėti,
iškratėm dulkes iš sandalų. Valgėm duonos ir lašinių.

Aš ant stulpelio,
Tomas ant lagaminėlio,
Marija - prie kojų (dar nepradėta, Viešpatie - o jau kaip sraigė).

Kai kurios užeigose ir aikštėse
dundėjo demonų muzika.

Pasistiprinę pakilom, išskleidėm vėliavą,
ir, giedodami pirmuosius himnus, ėmėm leistis į slėnį.

© beim Autoren
Audio production: 2002 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin

Die blaue Stadt des Merkur

德文

Der Weg war morastig.
Matsch und Lichter spritzten, Autos flogen vorbei.
In der Ferne schimmerte die blaue Stadt des Merkur.
Wasser, Blech rostete in ihrer Dämmerung.
Wir setzten uns zur Rast,
schüttelten Sand aus den Sandalen. Aßen Brot und
                                                                          Speck.

Ich auf einem Pfosten,
Tomas auf einem Koffer,
Marija – zu Füßen (kaum sind wir aufgebrochen, Gott –
                                                 schon wie ’ne Schnecke)

In Kneipen, auf Plätzen
dröhnte dämonische Musik.

Gestärkt erhoben wir uns, entrollten die Fahne,
sangen die ersten Hymnen und stiegen ins Tal hinab.

Übersetzt von Mala Vikaite und Viktor Kalinke

© Edition ERATA - Leipziger Literaturverlag