Sunspot

flensing the bounce, the clap cheeks make, boys are
adored too easily. or perhaps the treasure trove we

deem invoked by twerk. love offering? booty without
arcane clues? rump could be scrolls the pirates desire
buried in the crease of flesh; or even thoroughbred mouthed
by knees that meet upon instruction and beat. Who

discovers the loot? cheap stilettos draw blood. are
we penors of lace fronts? our muskets black thighs? we

perspire into amphorae enough to erect and reward. in
15 cubits resides our platinum peek-a-boo chests. the
glare: a sunspot adorned just for a night of presence.

© LaTasha N. Nevada Diggs
从: TwERK
New York: Belladonna, 2013
录制: Literaturwerkstatt Berlin, 2015

sonnenspot

dis wackeln flensen, klatschen von wangen, in jungs sind
wir zu schnell verknallt. oder gehts um den schatz, den wir

mit twerk beschwörn wolln. liebesgaben? popologie ohne
geheime spuren? ärsche sind karten, die piraten begehren
in fleischfaltn versteckt. oder vollblüter, aus knien fließend,
die sich begrüßen auf beat & befehl. Wer

findet di beute? billig stöckelschuh, blut im nu. sind
wir penors von perücken? musketen unsre schwarzn schenkel? wir

schwitzen in amphoren, genug für steifsein, unsern preis. in
15 königsellen wellt platin um unsre nippelfreie brust. der
glanz: ein sonnenspot, zier für eine nacht voll gegenwart. 

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Orijinal-Fußnote: Das Gedicht ist in der „Golden Shovel Form“ geschrieben, es enthält eine Zeile aus dem Gedicht „Recite Neruda in my thighs in my open mouth constellatory psalms“ von Metta Sáma, sie lautet „are we withouth desire mouthed Who are we in the presence“ [sind wir ohne begehren fließend Wer sind wir in  der gegenwart.] Penor ist Walisisch für „Maulkorb“.

Übersetzt von Uljana Wolf