Personal Things


Time in becomes time out. Group anxieties become personal doubt. Expressing ourselves in dots dots and dashes. Pure cocaine and false eyelashes. Living inside words that seem to lie. Living inside excuses that pass us by. Living inside loneliness becomes a high. Living gets mixed up with wanting to die. A daily question of going insane while tormenting one another trying to ease the strain. Dreaming of tomorrows we'd like to know. Repressing our thoughts while trying to grow. The heart and soul are not involved. Idle chatter becomes reality while problems go unsolved. Prearranged. Prefabricated and preconditioned. We're baptised, advertised and posthumously mentioned. Weaned and groomed for the glory of applause. Living off the mercy of unwritten laws. Shell shocked patrons making peace with God, while admiring the acrobatics of a junky's nod. Turned into robots through the power of suggestion. We seek an answer and become the question. Afraid we might die before we live. Blessed with life but then afraid to give. We want to be amorous, glamorous and larger than life. Our cheap illusions become high priced strife. Losing ourselves in times of despair. Becoming self defeatists of unusual flair. We rush toward the beginning that might be the end. We sit in the darkness and try to pretend. Pointing fingers while our insides bleed. Committing suicide to fulfill a need. Highly intelligent in a very low way. We speak of existing but have nothing to say. We touch religion and make it seem like hell. But then we touch unholy dreams and wish them well. Faith is replaced with apathy and grief. Indifference is made acceptable and then a belief . Our left eyes all glitter while our right are blind. We submit to this madness and hope it is kind. Distraught women seeking compassion while turning tricks in high Roman fashion. Finding love at the expense of losing their cool. Looking for happiness but finding a fool. Their moments of trust become deceitful charms. One night stands in strangers arms. Carousing with disaster in very high places while cutting off noses to spite their faces. While the men play games of power and glory. Tattered remnants of an old war story. Outside themselves inside their heads, top secret discussions on waterbeds. Men without neither rhyme nor reason. Lost in the depths of mental treason. Abstract victims of the American dream. Victims of a disguised but well planned scheme. Victims of a subtle but dangerous game. Rugged individualism with a psychotic name. We confuse the normal and exort the extreme. We make war a reality and call peace a dream. American contradictions in Black and White. We illuminate contradiction and call it the light. America provides you with fortune and fame. While stealing your soul for its own acclaim. With the English language at its command. It perpetuates illusion throughout the land. Running big games in tiny print, before you've got it, its already spent. Making sacrificial lambs of the Middle Class. Indulging in rhetoric with its head up it lulls you to sleep with the six o'clock news and then wakes you up and spoon feeds you blues. But from the darkness of ourselves we can find a brighter day. Understanding and truth must show the way. To understand that everymans color will not be his heart. To go inside yourself is where it must start. To learn to be considerate. To learn to be humane. To learn to use power and not become vain. To understand you can be strong and not be crude. You can be outspoken and not be rude. To revile the tyrant. To protect the weak. To insure the innocent their right to be meek. To look on the sea and understand its motion. To understand tenderness and give it devotion. To understand courtesy and to make it a pact, to understand what love is... and make it a fact! Because we all must struggle. We all must try. Because somewhere in the future we all must die. But to leave a legacy that will long unfurl. That ours too was a struggle for a better World.

© Umar Bin Hassan
Produção de áudio: M.Mechner, literaturWERKstatt berlin 2004

Privatsachen


Innenzeit wird Außenzeit. Gruppenängste werden zu privaten Zweifeln. Uns auszudrücken in Punkten, Punkten, Bindestrichen. Reines Kokain und falsche Wimpern. Mit Worten leben die zu lügen scheinen. Mit Entschuldigungen die uns nicht meinen. Einsames Leben wird zum High. Zu leben und sterben wollen werden eins. Und jeden Tag sich fragen, ob man durchdreht, während man, um sich zu entspannen, einander quält. Träume einer Zukunft, die wir kennen wollen. Unsere Gedanken unterdrücken und zu wachsen versuchen. Aber Herz und Seele sind nicht dabei. Faules Geplapper wird zur Wirklichkeit, Probleme bleiben ungelöst. Vorherbestimmt, vorgefertigt und vorausgesetzt. Wir werden getauft, beworben und erst nach dem Tod erwähnt. Entwöhnt und abgerichtet auf den Glanz des Applaus. Ernährt von der Gnade ungeschriebener Gesetze. Konfuse Mäzene machen ihren Frieden mit Gott, bewundern wie akrobatisch ein Junkie nickt. Durch die Macht der Anspielung verwandelt in Roboter. Suchen wir eine Antwort und bekommen die Frage. Haben Angst, wir könnten sterben bevor wir leben. Mit Leben gesegnet, aber zu feige zu geben. Amourös wollen wir sein, glamourös und größer als das Leben. Unsere billigen Illusionen zu teurem Streit hergeben. In diesen verzweifelten Zeiten verlieren wird uns selbst. Machen uns kaputt mit erstaunlichem Gespür. Wir eilen zurück zum Anfang, der könnte das Ende sein. Wir sitzen im Dunkeln und versuchen uns was vorzumachen. Zeigen mit Fingern in die Gegend während wir im Innern verbluten. Bringen uns um, aus einem Verlagen heraus. Höchst intelligent auf eine sehr primitive Weise. Wir sprechen vom Dasein und haben nichts zu sagen. Wir berühren Religionen und lassen sie zur Hölle werden. Dann berühren wir unheilige Träume und wünschen ihnen Besserung. Wo Glaube war herrscht Apathie und Trauer. Gleichgültigkeit wird salonfähig und dann zur Überzeugung. Unsere linken Augen glitzern, unsere rechten Augen sind blind. Wir beugen uns dem Wahnsinn und hoffen, er sei freundlich. Frauen, gequält, auf der Suche nach Nähe, gehen auf den Strich wie im alten Rom. Finden Liebe aber verlieren ihre Coolness. Suchen nach Glück und finden einen Narren. Momente, in denen Sie vertrauen, verwandeln sich in verlogene Reize. One-Night-Stands in fremden Armen. Saufen mit der Katastrophe in sehr noblen Lokalen. Nasenabschneiden um sich an Gesichtern zu rächen. Während die Männer Spiele treiben um Macht und Ruhm. Zerfetzte Reste einer alten Kriegsgeschichte. Außerhalb ihrer selbst, in ihren Köpfen, streng geheime Diskussionen auf Wasserbetten. Männer ohne Reim und Verstand. Verloren im Abgrund ihres geistigen Verrats. Abstrakte Opfer des american dream. Opfer eines verdeckten, raffinierten Plans. Eines zarten und gefährlichen Spiels. Verbissener Individualismus unter einem kranken Namen. Wir verwirren das Normale und exportieren das Extrem. Machen den Krieg zur Wirklichkeit und nennen Frieden einen Traum. Amerikanische Widersprüche in Schwarz-Weiß. Wir erleuchten die Widersprüche und nennen sie das Licht. Amerika gibt dir Reichtum und Ruhm. Und es stiehlt deine Seele um selbst groß zu sein. Mit der englischen Sprache an der Hand hält es die Illusionen aufrecht im ganzen Land. Zieht große Geschäfte durch im Kleingedruckten. Bevor du’s kapierst ist alles schon ausgegeben. Macht aus der Mittelklasse Opferlämmer. Mit erhobenem Kopf, tief in der Rhetorik, wiegt es dich in den Schlaf, während die Abendnachrichten laufen. Und weckt dich auf und füttert dich mit Blues. Aber wir finden aus unserer Dunkelheit zu einem hellen Tag. Wahrheit und Vertrauen zeigen uns den Weg. Wir müssen verstehen dass die Farbe eines Mannes nie sein Herz sein wird. Es muss damit anfangen, in sich zu gehen. Rücksicht zu nehmen. Menschlich zu sein. Zu lernen, Macht zu gebrauchen ohne eitel zu werden. Zu verstehen, dass man stark sein kann ohne grob zu sein. Freimütig ohne Unverschämtheit. Um die Tyrannen anzuklagen. Um die Schwachen zu schützen. Um das Recht der Unschuldigen auf Sanftheit zu sichern. Um auf das Meer zu schauen und seine Bewegung zu verstehen. Zärtlichkeit zu begreifen und sich hinzugeben. Höflichkeit zu verstehen und daraus einen Pakt zu machen. Zu verstehen was Liebe ist... und sie zur Tatsache werden lassen! Denn wir müssen alle kämpfen. Wir müssen unser Bestes geben. Denn in ein paar Jahren werden wir alle nicht mehr leben. Doch wir werden ein Erbe hinterlassen das sich entfaltet, wenn auch nicht schnell. Das unser Kampf sein wird für eine bessere Welt.     

Aus dem Amerikanischen von Sibylle Mall und Alexander Gumz