[Я говорю ему: закон внутри]

Я говорю ему: закон внутри, 
И вот эти – в рубашках, с эпплами, с запонками – они не мои. 
Мои – косноязычные, пыхтят, от речи их можно сойти с ума, 
Ударения ставят неправильно, 
Не знают, когда началась вторая мировая война. 
Беспокоятся за свои сараи, дрели, больны после тридцати, 
И если что-то решают, то выпить или пойти. 
Что же тут выбирать? Не выберет сердце красивых и молодых. 
Сила ль в спутанных ветках, в домах пустых? 
Сердце выберет кривое, потрепанное, в пыли, 
Письма от родственников читающих, что газ провели, 
Черных от беспомощности, седых от обид – 
То оно выбирает, что время не сохранит. 
Что ж ты спрашиваешь сейчас, каких ожидаешь слов? 
Ты же сам так учил – кого выбрало время, тому не нужна любовь. 
Не будет другого, знаешь, как есть – и ладно. 
А он мне: не время для правоты, ошибись, прояви слабость. 

© Lina Kazakova
Extrait de: unpublished
Production audio: Haus für Poesie, 2022

[Ich sage ihm: Das Gesetz ist in mir]

Ich sage ihm: Das Gesetz ist in mir,

Und die da – Hemd, iPhone, Kragenknopf – bedeuten mir nicht viel.

Die Meinen – sie stammeln, schnaufen, ihre Rede macht einen krank,

Sie betonen Wörter falsch,

Wissen nicht, wann der Zweite Weltkrieg begann.

Sorgen sich um ihre Schuppen, Bohrer, alles tut ihnen ab dreißig weh,

Wenn sie wählen, dann nur zwischen: trink einen oder geh.

Wieso wählen? Das Herz wählt nicht, was jung ist und herrlich.

Liegt etwa Kraft in leeren Häusern, in Ästen so sperrig?

Das Herz wählt, was krumm ist und schäbig, voll Staub,

Briefe von Verwandten, sie lasen, die Gasleitung wurde gebaut,

Schwarz sind sie vor Hilflosigkeit, grau vor Groll –

Das wählt es, was nicht überleben soll.

Was fragst du nun, willst du hörn, welche Worte?

Du lehrtest es selbst – die Zeit wählte den von der lieblosen Sorte.

Da kommt kein andrer, du weißt es – soll es so sein.

Und er zu mir: Kein Rechthaben jetzt, irr dich, gesteh Schwäche ein.

Aus dem Russischen von Franziska Zwerg