Tomás Cohen 
Translator

on Lyrikline: 8 poems translated

from: spanish to: german

Original

Translation

EL ABRIGO DE PUERCO ESPÍN

spanish | Tomás Cohen

Cuando en las cúspides de la ternura
ruegue que me arruinen.

Saliente de un charco hondo e inesperado,
chorreando decepción, querré
no conseguir más lo que quiero.
Y esconder mis ojos.

Me iré sacando, púa a púa y
daño a daño, en otros,
este abrigo de puerco espín
que me heredaste.

Entonces, estilando, listo
para agradecer mi desastre,
podré decirme “así que así
eran los bautismos.”

© Tomás Cohen
Audio production: Haus für Poesie, 2019

DER STACHELMANTEL DES IGELS

german

Im Moment höchster Zärtlichkeit
erflehe ich den Zusammenbruch.

Aufgetaucht aus dem Becken des Betrugs
will ich nicht mehr, was ich will.
Und verberge meine Augen.

Ich werde ihn ablegen,
Stachel für Stachel verwunde ich andere,
mit diesem Mantel des Igels,
den du mir hinterlassen hast.

Dann, ein Rebell der Offenbarung, perplex
in einem atomaren Moment, werde ich
wissen, was es heißt, getauft zu sein.

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

PASAMANERÍA

spanish | Tomás Cohen

Pastor a goterones
de plomadas, de medusa,
sin hallar la cueva
te llueves, de bruces
          y rosas lamentables
          de papel que incendia
          traman la frazada
          de vello sobre el niño.

Pastor sin adonde
el balar huyera,
te refugias en la flauta
como si ordeñaras
          y pisadas de ola,
          venturosas en la arena,
          espuman, abruman
          instantes de hueso.

Niño lanudo, pastor seco,
          ¿qué tambor atruena?
          ¿Qué algazara
          todavía vuelca estantes
          y estampa antílopes en bicho?

Pastor manco, niño empapelado,
          ¡qué bombo en estadio vacío
          apenas para circuir que ablanda!
          ¡Qué escabeche genital y veneno atento
          no más para regar con monedero!

Del leopardo del suelo jaspeado por llovizna
que trepa sin garras, de manchas a vapores,
no distingo ya tu néctar estrellado
y del cadáver delantero a tu siga
va al mercurio un dolor de lingotes.
Momio adolescente que tallas como leñador,
dale con tu purga y durma,
con tu disparate, liquidación y aguacero̶
          Mas, todavía
          la felpa de potro rellena a un conejo,
          todavía, el pecho de fiesta que no invita,
          idos los ladrones, todavía
          ladra enrejado un corazón,
          ¿de quién?

© Tomás Cohen
from: Redoble del ronroneo
Buenos Aires: Buenos Aires Poetry, 2016
Audio production: Haus für Poesie, 2019

PASAMANERÍA: DIE HAND AN DEN FRANSEN

german

Hirte, Du lässt Dir Riesentropfen
aus Blei und aus Quallen
rücklings auf die Schläfen regnen
ohne eine Höhle zu betreten.
       Die kläglichen Rosen
       aus entflammter Pappe
       die weben eine Decke
       aus Pelz über den Knaben.

Auf der Suche nach deinen Ziegen
verloren gegangener Hirte,
Du suchst Zuflucht in der Flöte
als melktest du eine Kuh.
       Das ausschreitende Meer
       kommt voran, auf dem Sand,
       schäumt und verdampft
       der Knochenmoment.

Wolliger Knabe, trockener Hirte
       Welche Trommel donnert?
       Welcher Aufruhr
       kippt jetzt alle Bücherregale um,
       Raserei der Antilopen auf einem Floh?

Einarmiger Hirte, tapezierter Knabe,
       diese Pauken in einem leeren Stadion
       für nichts als ein Kreisen und Erweichen?
       Eingelegte Genitalien und stets bereites Gift
       für nichts als die Beregnung mit Münzen?

Den Leoparden der vom leichten Niesel gepunkteten Erde,
der ohne Klauen die Flecken überklettert zum Dampf
kann ich nicht vom desaströsen Nektar unterscheiden,
und die Leiche, die dir voraus ist und dir folgt auf den Fuß,
verstetigt Quecksilber schmerzhaft zum Block.
Reaktionäre Teenager-Mumie, du schnitzt
dein verstörtes Wunder wie ein Holzfäller. Mach weiter
mit Ablass und Tiefschlaf, mit Hervorgeschoss,
Verflüssigung und deiner Flut aus Antiwasser –
       Aber noch passt
       das Füllmaterial eines Mustangs in ein Kaninchen,
       noch gibt die Brust eine Party, zu der Du nicht eingeladen bist,
       die Diebe sind weg, und hinter dem Zaun
       bellt noch immer ein Herz,
       aber wessen?

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

PRIMAVERA

spanish | Tomás Cohen

La verdísima hoguera del trámite volado
hierve en su olla de follaje el caldo.
Derrama sed el cántaro, el canto echa su hedor:
se pintarrajea más primera vez.

¡A través! ¡A través! Niñita violadora
con paseo de clavel inmenso boca abajo,
con brazos en raíces —la muy semilla—
y a rastras las girantes nucas de esclavos.

Al redoble del ronroneo alza, riente,
las entrañas terrestres con ternura.
Es bomba de savia e inflación de fruta:
la glandular propulsión polinizadora.

Tras el agua en el aire, apenas lluvia,
y antes de la arena, casi nieve,
tras la caspa y la costra de agua lodo,
para el dado, ficha en la casilla roja.

Iza antorchas contra frescos cavernosos
y pica niveles de arbusto en llamas.
Tras horas y estaciones mordiéndose la cola,
la mañana del año antoja adorar.

© Tomás Cohen
from: Redoble del ronroneo
Buenos Aires: Buenos Aires Poetry, 2016
Audio production: Haus für Poesie, 2019

ERSTER FRÜHLING

german

Diese Bouilllon siedet auf dem allergrünsten Feuer
geflügelter Besorgungen in einem Topf aus Laub.
Karaffe, die Durst ausschenkt, fauliges Gezwitscher,
ein sehr überschminktes erstes Mal.

Hindurch! Hindurch! Ein lustmörderisches Mädchen
paradiert wie eine immense verdrehte Nelke
mit wurzelnden Armen – ein arger Samen –
durch eine Gischt umgewandter Sklavennacken.

In trommelndem Schnurren steigt sie lachend auf,
zärtlich, die Eingeweide der Erde in der Hand.
Pumpe für den Saft der Bäume, Fruchtinflation:
der glanduläre Antrieb der Bestäubung.

Nach der gefluteten Luft kaum ein Regen
und vor dem dürren Sand fast schon ein Schnee,
wie Schuppen, Schorf des Schlamms; im Brettspiel
stoppt sie den Lauf der Würfel, inhaftiert die Figur.

Gehisste Fackeln vor Fresken, frischen Höhlenmalereien,
mit einem Mal beginnen die brennenden Büsche zu jucken,
nach Stunden und Jahreszeiten, die um sich selber kreisen
löst der Morgen des Jahres ein Verlangen nach Anbetung aus.

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

[¿OLVIDARÉ ESE PALITO]

spanish | Tomás Cohen

¿OLVIDARÉ ESE PALITO perfecto
del porte de dos falanges
de mi dedo meñique
que hundí por dos segundos
con mi dedo índice
en la duna cuyos poros tuve
a pestañas de mis ojos,
cuya arena me llevé
en la oreja y el bolsillo?
Blandía con el viento.

Su porte, hoy a flote
tras años sumergido es sueño
perdiéndose en conversa, señal
de humo en el viento, poema.
Lo olvidé, sin perderlo. Perfecto.
Y la arena de esa duna
la guardo en una bolsa dentro de un cajón
junto a este manuscrito, junto a quien sea
me lleve en la oreja.

© Tomás Cohen
from: Un árbol de luz íntima
Chile: Ediciones Bastante, 2019
Audio production: Haus für Poesie, 2019

[WERDE ICH DAS PERFEKTE KLEINE STÖCKCHEN]

german

WERDE ICH DAS PERFEKTE KLEINE STÖCKCHEN 
je vergessen, nicht länger als zwei Phalangen
meines kleinen Fingers, das ich
mit dem Zeigefinger in eine Düne
pflanzte, deren Körner nur eine Lidlänge
von meinen Augen entfernt waren,
deren lebhaften Sand ich in meinen Ohren
und der Tasche meines Hemds davontrug?
Es zitterte im Wind.

Wie seine Kontur aufscheint, nach einem Jahr,
ein Traum, der im Gespräch verloren geht,
ein Rauchzeichen, das bald verschwindet,
ein Gedicht. Ich hatte das Stöckchen vergessen,
doch nicht verloren. Perfekt. Und der lebhafte
Sand, der mir die Tasche über dem Herzen
gefüllt hat, ist jetzt in einer Schublade,
mit all jenen, die mich im Ohr tragen.

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

LO QUE DI ES LO ÚNICO QUE GUARDO

spanish | Tomás Cohen

Esa palabra pescado
que compré retorciéndose en la red
porque quise devolverla a pez
y las tres veces que nadó
de vuelta a mis manos
desde su libertad nueva:
reconoció, agradeció,
se despidió al fin. Allí,
con el agua hasta el cuello,
mirando profundo
y por encima a la vez, allí,
en esa pausa de mi egoísmo
yo me libero a mí.

© Tomás Cohen
Audio production: Haus für Poesie, 2019

WAS ICH GAB, IST ALLES WAS MIR BLIEB

german

Dieses Wort »Fang«, das ich
noch lebendig im Netz kaufte,
weil ich es wieder zu »Fisch« machen wollte,
dreimal schwamm es aus seiner neuen Freiheit
zurück in meine Hand, mit einer Aura
schimmernden Wassers, anfangs
anerkennend, dann dankbar und
endlich zum Abschied. Dort, das Wasser
bis zum Hals, tief und durchsichtig, innen und
außen zugleich, dort, in dieser ausgesetzten
Selbstsucht, in dieser Eröffnung
eines vollendeten Verlusts, werde ich
mich entgrenzen.

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

EL PUMA

spanish | Tomás Cohen

Cuando fui a sentarme al bosque
y me salió el puma, ¿me come?
¿Se me acurruca? ¿Sabe
del amor y de la maravilla
que disipan el miedo en esta mente
detrás de estos ojos que lo ven?
Oigo dos huesos de mi pierna crujir
como tubo de ensayo roto
en laboratorio de escuela
y su ronroneo, su belleza feroz
bajo mi mano anegada de pelaje
ocre dorado.

© Tomás Cohen
from: Un árbol de luz íntima
Chile: Ediciones Bastante, 2019
Audio production: Haus für Poesie, 2019

Der Puma

german

Eine Klause in der Wildnis, wenn
der Puma kommt, wird er mich fressen?
Wird er sich an mich schmiegen? Weiß er
von der Liebe, von dem Wunder,
das die Furcht in meinem Kopf, hinter
diesen beiden Augen, die ihn sehen, verdrängt?
Ich höre zwei Knochen meines Beines brechen
wie im Chemielabor ein Reagenzglas
zerbricht (oder wie Neonröhren,
von feiernden Vandalen zerschlagen),
und sein Schnurren, seine wilde Schönheit
unter meiner Hand, eingetaucht
in ockergoldenes Fell.

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

UN GAJO DE MANDARINA

spanish | Tomás Cohen

Basta con lamer la nervadura
que relampaguea a cada lado
de un gajo de mandarina
y sostenerlo entre los portales
dentados de la boca, girándole en cerrojo
la llave de la lengua
como al lóbulo de una oreja amada—
basta con eso, demorar el comerlo,
para que la magia
ya no se crea, y se cree.

© Tomás Cohen
from: Un árbol de luz íntima
Chile: Ediciones Bastante, 2019
Audio production: Haus für Poesie, 2019

EIN STÜCKCHEN MANDARINE

german

Es reicht, an der blitzartigen Äderung
eines Stückchens Mandarine zu lecken
und es gegen die bezähnte Schwelle
des Mundes zu drücken, wie ein Schlüssel
sich im dunklen Schloss dreht, wie die Zunge
am Ohrläppchen der Geliebten – es reicht,
den Verzehr zu verzögern, um
einen Zauber herbeizurufen,
ohne verzaubert zu sein.

Übersetzt von Monika Rinck und Tomás Cohen
zuerst in Edit, Papier für Neue Texte Nr. 71, Leipzig, Winter 2017

ANDARIVEL (POSTLUDIO)

spanish | Tomás Cohen

                                                             No temamos: la muerte es así
                                                                                             César Vallejo

Al fondo hay siempre arena
y negras lunas nuevas en las uñas.
Al final de mis bolsillos dados vuelta.
Cuando las frazadas mueven montes.

¿Es muy tarde
o muy temprano? Me hablo a ella
hasta que oyes.
                       ¿Quién anda? Asiento,
adelante, que el mar no es azul
si el cielo no lo mira.

Mira lo que traigo en mis bolsillos:
conchitas con tuercas, objeciones
destruidas y centellas de calma
y al fondo hay siempre arena.

Entra, fuera, al cajón del purgatorio
que lame la pelusa de mis bolsillos,
a trajinar donde
adaptadores inútiles y memorias externas
agusanándose entre cables
de admito a abjuro,
donde los recuerdos secos
se desdoblan y redoblan y bifurcan.

Aquí se hundió el mundo anterior.
Queda el agujero
de un amor cavado en la arena
(con las uñas) que sin querer
se va a saciar de cielo
y ser poza en blanco, bocado
de borrón y de espuma
          Aunque mejor
          no. Yo paso.

¡Tú!, que alumbras mi asombro en escalones,
tú que en la ceniza eres aliento que sostiene,
ven al borde que se hunde, al librarme en tu nombre,
con mi nombre en tus manos
como dedos. Me miras,
con ojos de apuntes
          Pero basta. Basta, ya
          me viro.

Palpa mis pausas, tus frutos;
el lápiz desaparecido tras la oreja.
El bolo que integraba con dolor a su ruedo
esquirla a esquirla los meteoros…
mi rimbombo. Estás aquí, espinario
o partero, a la orilla de una cama,
en la polvareda del cajón vaciado
junto a escombros como niños
en jóvenes sin adulto aún
          Ya, ¡caramba! ¡Córtenla!
          Mi costal a rastras
          no da más.

Capea conmigo el valle de la indecisión
y las miserias del ardor y del frío;
los pliegues del plazo fantasmal
en que masco mis costras
y chupo de mis heridas;
baños con escritos de jabón sobre reflejo.
Tina interminable de mi vida estrecha,
vadearon por ti dos lejanos maderos
sólo para chocar y alejarse de nuevo
          Sin baba, acabemos,
          si acabábamos
          cada vez.

Pronto, a muy tarde, dame
vuelta de papel donde no sepa
y ven conmigo bajo la tapa que se cierra,
tomados de las manos como páginas
donde la palabra fuego no queme.
Quedos, juguemos a la semilla
hasta que un rugido nos parta
como al mar del éxodo
          Pero, ¡aún otro pedazo!
          Dale… está bueno,
          un episodio más.
¿No es muy tarde? No,
ya es muy temprano.
Queda el agujero
de un amor cavado en la arena
y el pleamar se acerca,
hunde el mundo anterior:
          ráfaga, trago de
          látigo, cuello atrás,
          cénit en
          nadir.
          Fustiga el
          anca del planeta, el planeta
          vuelve a voltear. La gravedad
          retorna
y el haz de la mirada disuelto en más allá.

El mar partido a la vista del báculo
ruge al cerrar su episodio rojo.
El lomo dorado se traga un éxodo;
los ahogados no cuentan de tesoros.
Al fondo
queda este agujero que se inunda.
Recién montes, frazadas de arena
aterran esta poza todavía azul
donde el cielo sí acaba, te asoma
          ¿Quién anda? El mundo,
alrededor.

© Tomás Cohen
from: Redoble del ronroneo
Buenos Aires: Buenos Aires Poetry, 2016
Audio production: Haus für Poesie, 2019

ZUGSEIL (POSTLUDIUM)

german

                                                   Seien wir furchtlos: so ist der Tod!
                                                                                         -
César Vallejo

Auf dem Grund immer Sand
und schwarze Sicheln des Monds auf den Nägeln.
Am Ende meiner ausgeleerten Hosentaschen.
Wenn die Decken Berge versetzen.

Ist es zu spät
oder zu früh? Zu mir spreche ich, zu ihr,
bis du hören wirst.
             Wer zieht da? Nimm Platz,
herein! -  da das Meer nicht blau ist,
wenn der Himmel es nicht anschaut.

Schau, was ich in meinen Taschen mitbringe:
Muschelschalen mit Muttern, zerstörte
Einsprüche und Flautenfunken,
und auf dem Grund immer Sand.

Hinein, du da draußen, in die Kramschublade
die die Flusen meiner Taschen beleckt,
um herumzufingern, wo
unnütze Zwischenstecker und USB-Sticks 
wurmstichig werden zwischen Kabeln
des Annehmens und Abschwörens,
wo die trockenen Andenken
sich entfalten, sich verdoppeln und sich verzweigen.

Hier versank die frühere Welt:
Bleibt nur die Vertiefung,
von einer Liebe in den Strand gegraben,
die, absichtslos,
sich mit dem Himmel stillt 
um  Blankpfütze zu sein, Happen
fürs Ausradieren und für die Gischt –
                                        Oder besser nicht -
                                        nein.  Ich passe.

Du! – du erleuchtest mein Erstaunen in Stufen,
du, du bist der Mut in der Asche, der aufsteigt,
komm an den Rand, der hinabsinkt,
um mich in deinem Namen zu befreien,
mit meinem Namen in deinen Händen
wie Finger. Du schaust mich an,
mit den  Augen aus den Aufzeichnungen–
                                        Doch genug jetzt! Genug, jetzt
                                        wende ich mich ab.

Betaste mein Einhalten, deine Früchte; der Stift,
verschwunden hinter dem Ohr.
Der Bolus, der unter Schmerzen in seinen Umkreis
Splitter auf Splitter einen Meteor einfügte....
mein Dröhnen. Du bist hier, Dornauszieher
oder Geburtshelfer, in der Staubwolke meiner Zerstörungen,
neben Trümmern, Kindern gleich,
in jungen Menschen, noch nicht erwachsen –
                                        Schon! Donnerwetter! Aufhören!
                                        Geschleppt von meinem Schatten,
                                        Ich kann es nicht mehr.

Meide mit mir das Tal der Unentschiedenheit
und das Elend der Glut und der Kälte;
die Falten der geisterhaften Frist,
in der ich meinen Schorf kaue
und meine Wunden lecke;
Bäder mit Wörtern aus Seife, gespiegelt.
Unendliche Wanne meines engen Lebens,
durch dich wateten zwei ferne Planken.
nur um zusammenzustoßen und sich von neuem zu entfernen –
                                        Ohne Geifer, lass uns zum Schluss kommen,
                                        wie wir es jedesmal
                                        zu Ende gebracht haben.

Gleich, zu spät, dreh mich um,
ein Blatt Papier, von dem ich nicht weiß,
und komm mit mir unter den Deckel , der sich schließt,
bei den Händen gefasst, wie Seiten,
wo das Wort Feuer nicht brennt.
Lass uns stillhalten, wie Samen
bis uns ein Brüllen trennt
wie einst das Rote Meer.
                                        Aber, noch ein anderes Stück!
                                        Gib, ein wenig,
                                        noch einen anderen Teil.

Ist es nicht zu spät? Nein,
es ist zu früh.
Bleibt die Vertiefung,
von einer Liebe in den Strand gegraben,
und das Hochwasser kommt,
versenkt die frühere Welt:
                                        Windstoß, Peitschen-
                                        knall, Hals zurück,
                                        Zenit im
Nadir.
Schlag ein auf die
Kruppe  des Planeten, der Planet
beginnt sich wieder zu drehen. Die Schwerkraft
kehrt zurück
Und der Strahl des Blicks aufgelöst im Jenseits.


Das geteilte Meer im Angesicht des Stabes
brüllt beim Schließen seiner roten Folge.
Der Goldschnitt verschluckt einen Exodus;
Die Ertrunkenen erzählen nicht von Schätzen.
Auf dem Grund
bleibt diese Vertiefung, die überschwemmt wird.
Eben noch Berge, Decken aus Sand
schütten diese noch blaue Pfütze zu,
wo der Himmel doch endet, dir erscheint -
                                        Wer zieht da? Die Welt,
                                        ringsherum.

Übersetzt von Axel Bauni und dem Autoren