William Butler Yeats 
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Gedichte

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The Lake Isle of Innisfree englisch

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Coole Park And Ballylee (extract) englisch

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The Fiddler of Dooney englisch

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The Song of the Old Mother englisch

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William Butler Yeats 
AutorIn

* 13.06.1865, Sandymount bei Dublin, Irland
28.01.1939, Roquebrune-Cap-Martin bei Nizza, Frankreich

William Butler Yeats ist eine der vielseitigsten und widersprüchlichsten Gestalten der europäischen Moderne und unbestritten einer der wichtigsten Dichter des 20. Jahrhunderts. In den fünfzig Jahren seines Schaffens haben ihn seine großen Zeitgenossen bewundert, für nachwachsende Lyrikergenerationen wurde er immer wieder zu einem der ihren.

Sein reiches, wildes und mit äußerstem Formwillen geschriebenes lyrisches Werk liegt nun erstmals vollständig auf Deutsch vor. Dies nehmen wir zum Anlass, vier der wenigen Tonaufnahmen zu präsentieren, in denen Yeats seine Gedichte selbst vorträgt.

W.B. Yeats wurde am 13. Juni 1865 in Sandymount (heute ein Stadtteil Dublins), Irland, geboren. Sein Vater war der bekannte Maler John Butler Yeats. Sein Kunststudium absolvierte William in Dublin, aber seine Semesterferien verbrachte er daheim im westirischen Sligo, wo er seine Begeisterung für das irische Kulturerbe entdeckte. Als seine Familie nach London zog, kam er dort in Berührung mit dem französischen Symbolismus und den Präraffaeliten, aber auch der englischen Romantik. Darüber hinaus interessierte er sich für Hinduismus, Theosophie und Okkultismus.

Als er die irische Schauspielerin und Freiheitskämpferin Maud Gonne kennen lernte, für die er eine lebenslange – wenn auch unerwiderte – Leidenschaft hegte, schloss er sich den irischen Nationalisten an, die sich für die Unabhängigkeit Irlands einsetzten. Auch seine literarischen Werke zeugen von Maud Gonnes Einfluss.

Zusammen mit der irischen Schriftstellerin Lady Isabella Augusta Gregory gründete Yeats 1904 das Abbey Theater. Durch seine Arbeit als Dramatiker und Direktor wurde das Theater international berühmt und erlangte Bedeutung als Zentrum der Irisch-Keltischen Renaissance.

Yeats’ literarisches Spätwerk entstand unter dem Einfluss seiner medial veranlagten Ehefrau Georgie Hyde-Lees, mit der er seit 1917 verheiratet war. Von 1922 bis 1928 saß er im Senat des neu gegründeten irischen Freistaats. 1923 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

William Butler Yeats starb in Roquebrune Cap-Martin (Frankreich). Begraben wurde er in dem westirischen Dorf Drumcliff (Grafschaft Sligo).

Publikationen
  • Werke [Bd. 1 - 6]

    Ausgewählte Gedichte, 1 - 1971; Erzählungen, 2 - 1971; Dramen 1, 3 - 1972; Dramen 2, 4 - 1972; Essays und Einführungen, 5 - 1972; Autobiographie, 6 - 1973.

    Neuwied [u.a.]: Luchterhand,

  • Mosada

    1886

  • Fairy and Folk Tales of the Irish Peasantry

    1888

  • The Wanderings of Oisin and Other Poems

    1889

  • Irish Faerie Tales

    1892

  • The Countess Kathleen and Various Legends and Lyrics

    1892

  • The Secret Rose

    1897

  • The Wind Among the Reeds

    1899

  • In the Seven Woods

    1903

  • The Wild Swans at Coole

    1917

  • Michael Robartes and the Dancer

    1921

  • The Tower

    1928

  • The Winding Stair and Other Poems

    1933

  • Last Poems and Two Plays

    (posthumous)

    1939

  • Die Gedichte

    Hrsg. von Norbert Hummelt

    München: Luchterhand, 2005

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