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Foto © v.l.n.r., oben: Jean-Baptiste Cabaud, Harri Salmenniemi, Arvis Viguls, Josep Pedrals, vorn: Jenny Tunedal, Svetlana Carstean
* 02.06.2012

Yannis Stiggas (*1977 Athen, Griechenland) hat bereits drei Lyrikbände veröffentlicht, zudem erschienen seine Gedichte in zahlreichen Magazinen und Anthologien. 2007 nahm er als Performer an der „Karaoke Poetry Bar“ in Athen teil, einem Projekt von „intothepill“. Seine Gedichte überzeugen durch die Kraft ihrer sprachlichen Bilder. In der Gegenüberstellung von Innen- und Außensicht, von abstrakten und sinnlichen Betrachtungen, bewegen sich seine Texte immer wieder an den Rändern der Wahrnehmung.

Veröffentlichungen:

Ο δρόμος μέχρι το περίπτερο [The Way to the Kiosk] (Mikri Arktos, 2012)

Gedichtband mit deutschen Übersetzungen: Edition Poesiefestival Berlin (hochroth, 2010)

Ισόπαλο τραύμα [An even wound] (Kedros, 2009)

Η όραση θ' αρχίσει ξανά [Vision will start again] (Kedros, 2006)

Η αλητεία του αίματος [The Vagabondage of blood] (Gavrilidis, 2004)

Svetlana Cârstean (*1969 Botosani, Rumänien) studierte rumänische und französische Literatur und gehörte dem Kreis um Mircea Cărtărescu, einem der bedeutendsten Vertreter des rumänischen Postmodernismus, an. Sie selbst gründete den Literaturzirkel „Central“. Als freie Journalistin arbeitete sie für Presse und Fernsehen und gab diverse Magazine und Anthologien heraus. Ihre hochemotionale und spielerische Lyrik verschaffte ihr nationale wie internationale Aufmerksamkeit, sie erhielt Preise und Stipendien. So gewann sie für ihre erste Buchveröffentlichung Floarea de menghină [Die Schraubstockblüte], die im Juni 2008 auf der Bukarester Buchmesse Bookfest vorgestellt wurde, den Debütpreis (Lyrik) des rumänischen Schriftstellerverbandes, den 'Mihai-Eminescu-Nationalpreis', den Debütpreis der Zeitschrift 'România literară' und den Lyrikpreis von Radio Rumänien Kultur. Svetlana Cârstean lebt und arbeitet in Bukarest. Dort unterrichtet sie auch Französisch und schreibt im Moment an drei Langpoemen.

Veröffentlichungen:

Tablou de familie (Ed. Leka-Brîncus1995)

Floarea de menghina (Ed. Cartea Româneasca 2008)

Harry Salmenniemi (*1983 Jyväskylä, Finnland) wird in Finnland als vielversprechender Dichter der jungen Generation gehandelt. Zu seinen bisherigen Veröffentlichungen zählen zwei Gedichtbände und ein Roman. Sein Interesse gilt vor allem der experimentellen Dichtung. So zählt er die „Flarf-Poesie“ und den Autorenkreis „Oulipo“, deren Ziel die Spracherweiterung durch formale Zwänge ist, zu seinen Haupteinflüssen. In den letzten Jahren arbeitete Harry Salmenniemi außerdem als Herausgeber für das größte nationale Poesiemagazin „Tuli & Savu“ und realisierte verschiedene kreative Projekte mit bildenden Künstlern, Musikern und Zirkusartisten. Seit er für längere Zeit in Rom und Melbourne gelebt hat, hat er eine Abneigung gegen den finnischen Winter und hofft, bald wieder nach Italien zurückkehren zu können.

Veröffentlichungen:

Virrata että (To stream that) (Otava 2008)

Texas, sakset (Texas, scissors) (Otava 2010)

Runojä (Poems) (Otava 2011)

Martin Solotruk (*1970 Bratislava, Slowakei) hat insgesamt vier Lyrikbände veröffentlicht und seine Gedichte erschienen in verschiedenen Anthologien (darunter „New European Poets“ und „Poesie in Europa“). 1997 gewann er mit seinem Debüt „Tiché vojny“ („Silent Wars“) den „Slovak Literary Fund Award“. Solotruk ist der Dichter des Alltäglichen, des Konventionellen und Unscheinbaren. Gerade in den Mikrostrukturen spiegeln sich schwer fassbare und unzugängliche Wahrheiten. Der promovierte Übersetzungswissenschaftler arbeitete vorher in der Werbung und beim Fernsehen, heute lehrt an der Universität in Bratislava. Er übersetzt Lyrik und Dramen von Samuel Beckett, Charles Simic, John Ashbery und Ted Hughes. Für seine Übersetzung von Ted Hughes „Crow“ erhielt er im Jahr 2007 den Preis für die beste künstlerische Übersetzung.

Veröffentlichungen (Auswahl):

Tiché vojny (Silent Wars) (Drewo a srd 1997)

Mletie (Wind-milling) (Drewo a srd 2001)

Lovestory: Agens apaciens (Ars Poetica 2007)

Aufgewachsen ist Ester Naomi Perquin (*1980 Utrecht, Niederlande) in der niederländischen Provinz Zeeland. Zur Finanzierung ihres Studiums in Amsterdam hat sie als Gefängnisaufseherin gearbeitet. Seit zehn Jahren lebt sie als Schriftstellerin in Rotterdam. Hier hat sie für das Jahr 2012 das Amt des Stadtschreibers inne. Für ihre Gedichte hat sie in den letzten Jahren zahlreiche nationale Auszeichnungen erhalten, unter anderem den „Liegend Konijn“ Preis 2007 für das beste Debüt, den „Anna Blaman“ Preis 2010 und den „J.C. Bloem“ Poesiepreis im Jahr 2011. Anlässlich einer Auszeichnung wurde eines ihrer Gedichte in die 23 offiziellen Amtssprachen der Europäischen Union übersetzt.

Veröffentlichungen:

Servetten halfstok, (Oorschot B.V. 2007)

Namens de ander (Oorschot B.V. 2009)

Celinspecties (Oorschot B.V 2012)

Gabrielė Labanauskaitė (*1980 Klaipeda, Litauen) arbeitet als Schriftstellerin, Buchkritikerin und als Dozentin im Fachbereich „Dramatik“ an der „Lithuanian Music and Theatre Academy“. Ihre Bühnenstücke „The One that hurts the most“, „Circus“ und „In-fucked“ wurden mehrfach ausgezeichnet und in Finnland, Schweden und Großbritannien aufgeführt. Die Kunst Gabrielė Labanauskaitės umfasst Poesie, Gesang und Performance. Mit dem Kollektiv „A Vaspo“, das ihre Texte in einen atmosphärischen Klangteppich verwandelt, hat sie bereits mehrere CDs und DVDs veröffentlicht. Hierbei vereint die Band Elemente aus dem elektronischen und dem experimentell–akustischen Bereich. Seit 2006 organisiert Gabrielė Labanauskaitė jährlich Litauens einziges audiovisuelles Poesiefestival, das „Tarpfest“.

Veröffentlichungen:

Apelsinai aikštėj apgriuvusioj (Oranges on a Wretched Square) (2004)

Poetry, music and video collaboration Avaspo (Audiovisual Asp of Poetry) (2009)

Jean-Baptiste Cabaud (*1970 Chambéry, Frankreich) war zehn Jahre lang als Graphiker tätig, bevor er sich ganz der Dichtung widmete. Sein erster Gedichtband „Les Mécaniques“ erschien 2008. Regelmäßig performt er seine Verse auf der Bühne, entweder allein oder mit der elektronischen Band „Saint Octobre“. Zusammen mit der Videokunst von „Derviches Associés“ wird die poetische Musik der Gruppe zum Inhalt von Kurzfilmen, die auf internationalen Poesiefilmfestivals gezeigt werden. 2007 veröffentlichte Jean-Baptiste Cabaud ein Kinderbuch und er gibt regelmäßig Schreibworkshops in Schulen und Bibliotheken.

Veröffentlichungen:

Le Petit Inconnu au Ballon (Éditions Le Baron Perché 2007)

Les Mécaniques (À Plus d’un Titre éditions 2008)

Le Coeur du Monde Extraordinaire (poetic writing workshop with 600 children from Saint-Étienne, France) (Saint-Étienne 2011)