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Foto © v. l. n. r., Josep Pedrals (ES), Svetlana Cârstean (RO), Georgi Gospodinov (BG), Agnieszka Wolny-Hamkało (PL)
* 02.06.2012

Yannis Stiggas (*1977 Athen, Griechenland) hat bereits drei Lyrikbände veröffentlicht, zudem erschienen seine Gedichte in zahlreichen Magazinen und Anthologien. 2007 nahm er als Performer an der „Karaoke Poetry Bar“ in Athen teil, einem Projekt von „intothepill“. Seine Gedichte überzeugen durch die Kraft ihrer sprachlichen Bilder. In der Gegenüberstellung von Innen- und Außensicht, von abstrakten und sinnlichen Betrachtungen, bewegen sich seine Texte immer wieder an den Rändern der Wahrnehmung.

Veröffentlichungen:

Ο δρόμος μέχρι το περίπτερο [The Way to the Kiosk] (Mikri Arktos, 2012)

Gedichtband mit deutschen Übersetzungen: Edition Poesiefestival Berlin (hochroth, 2010)

Ισόπαλο τραύμα [An even wound] (Kedros, 2009)

Η όραση θ' αρχίσει ξανά [Vision will start again] (Kedros, 2006)

Η αλητεία του αίματος [The Vagabondage of blood] (Gavrilidis, 2004)

Edward O'Dwyer (*1984 Limerick, Irland) ist Dichter und studiert Kommunikationswissenschaft. Seine Lyrik wurde bisher vor allem in Literaturzeitschriften und Anthologien in Irland, Großbritannien, Nordamerika und Australien veröffentlicht. 2007 erschien sein erster Gedichtband „Oboe“. In diesem Jahr wird mit „A Love Poem Mostly For You“ der zweite folgen. Mit seinem Gedicht „Only by Chance“ ist er für den “Hennessy Literary Award“ 2012 nominiert.

Veröffentlichungen:

Oboe (Revival Press 2007)

Josep Pedrals (*1979 Barcelona, Katalonien/Spanien) ist Dichter und Musiker. Bevor er 1997 begann, seine Gedichte auf die Bühne zu bringen, arbeitete er als Buchhändler. Seinen ersten Auftrag hatte der Lautpoet beim Radio, wo er als Pausenfüller auf Kommando charmanten Nonsens dichtete. Josep Pedrals schreibt humorvolle Poesie, die ständig zwischen ruhigen, sinnlichen und dann wieder expressiven Passagen wechselt. Seine Performances bewegen sich irgendwo zwischen Dada und Jam-Session. 2009 siegte er beim „Osaka Poetry Slam“, einem Dichterwettstreit, der vom Goethe-Institut Osaka veranstaltet wurde. Als Keyboarder war er bis 2004 Teil der Band „Explosion Bikini“. Im Moment ist er Bandleader der ironischen Popgruppe „Els Nens Eutròfics“, in der er singt, Songs schreibt und Klarinette spielt. Darüber hinaus verfasst er auch Bühnendramen und gibt Lyrikkurse für Erwachsene und Kinder.

Veröffentlichungen (Auswahl):

Els buits enutjosos (Assoc. Cult. Container 1999)

Eclosions (labreu edicions 2005)

En l’Ai, adéu! (Cafè Central 2006)

El romanço d’Anna Tirant (labreu edicions 2012)

Sotos Stavrakis (*1973 Nicosia, Zypern) ist ausgebildeter Schauspieler und absolvierte 2012 ein Theaterregiestudium in London. Seitdem wirkt er an verschiedenen Theater- und Filmproduktionen in Zypern und Griechenland mit. Gemeinsam mit seiner Frau, der Malerin Lia Boyatzi, eröffnete er in Nicosia den Kunstraum „Kat`oikon“. Dort finden regelmäßig Ausstellungen, Performances und andere Kulturveranstaltungen statt. Sein erster Gedichtband „Anaporeia“ erschien 2003. Sotos Stavrakis hat darüber hinaus das Drama „Blackbird“ von David Harrower ins Griechische übersetzt und den Einakter im Jahr 2010 in seiner Heimat inszeniert. Außerdem arbeitet Stavrakis als Synchronsprecher fürs Fernsehen.

Veröffentlichungen:

Anaporeia (2003)

Auf sich aufmerksam machte Christoph Szalay (*1987 Graz, Österreich) zunächst als Profisportler im Team der Nordischen Kombinierer in Österreich. 2007 tauschte er die Skikarriere gegen ein Studium der Germanistik in Graz. Dort und in Haus im Ennstal lebt und schreibt der 25-Jährige. Öffentliche Aufmerksamkeit als Lyriker erregte er mit seinem ersten Gedichtband „stadt / land / fluss“, der im Jahr 2009 bei Leykam erschien. Darin gelingt Christoph Szalay der Spagat zwischen reflektierten Stadt- und Naturgedichten auf der einen, verspielt-ironischen Verfahrensweisen auf der anderen Seite. Ausgezeichnet wurde er dafür mit dem Literaturförderpreis der Stadt Graz und 2011 mit einem START-Stipendium des österreichischen Kulturministeriums.

Veröffentlichungen:

stadt / land / fluss. Gedichte (Leykam 2009)

flimmern. Gedichte (Leykam 2012)

Agnieszka Wolny-Hamkało (*1979 Wroclaw, Polen) hat zwei Bücher mit Kurzgeschichten und sechs Lyrikbände veröffentlicht. Sie ist als Journalistin beim Fernsehen tätig, wo sie eine Kultursendung moderiert, in der aktuelle Bücher vorgestellt werden. Bei der Präsentation ihrer eigenen Texte wird Wolny-Hamkało nicht selten zur Performance-Künstlerin. Sie setzt ihren ganzen Körper ein, um den Ausdruck ihrer Gedichte zu stärken oder spielt zur Anreicherung ihrer Verse Vibraphon. Wenn sie nicht auf der Bühne steht, lehrt sie kreatives Schreiben und verfasst Kinderbücher. Agnieszka Wolny-Hamkało ist studierte Kulturwissenschaftlerin und gilt als Expertin für multimediale und feministische Kunst.

Veröffentlichungen (Auswahl):

Mocno poszukiwana (Most wanted) (ATUT 1999)

Lonty (Fuses) (na zlec. Stowarzyszenia Pisarzy Polskich 2001)

Gospel (Biuro Literackie 2004)

Ani mi się śni (No way, I will) (Biuro Literackie 2006)

Spamy miłosne (Spams of love) (Wydawn a5 K.Krynicha 2007)

Nikon i Leica (Wydawnictwo Wojewódzkiej Biblioteki Publicznej i Centrum Animacji Kultury 2010)