Maja Haderlap 
AutorIn

Gedichte

Original

Übersetzung

was war deutsch

[es könnte eine frau sein] deutsch

[im jahr der trauer ...] deutsch

[man hat uns die kleider nachgeworfen ...] deutsch

deckname deutsch

Übersetzungen: ga

zum Gedicht

als mir die sprache abhanden kam deutsch

Übersetzungen: pt

zum Gedicht

[im fluchtland eilt...] deutsch

[die mittagsonne ...] deutsch

sveti ivan deutsch

Maja Haderlap 
AutorIn

Foto © gezett.de
* 08.03.1961, Bad Eisenkappel / Kärnten, Österreich
lebt in: Klagenfurt / Kärnten, Österreich

Maja Haderlap, geboren 1961 in Bad Eisenkappel / Kärnten, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien.

Haderlap arbeitete nach ihrer Promotion als Dramaturgin und Universitätslektorin und war Lehrbeauftragte am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaften in Klagenfurt. Seit 1992 arbeitet sie als Leitende Dramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Sie war langjährige Mitherausgeberin und Redakteurin der kärntner-slowenischen Literaturzeitschrift „mladje“.

Bislang erschienen drei Lyrikbände von Haderlap, erst die in slowenischer Sprache verfaßten Gedichtzyklen „Žalik pesmi“ (1983) und „Bajalice“ (1987), zuletzt ein großer dreisprachiger Sammelband mit dem schlichten Titel „Gedichte/Pesmi/Poems“ (1998), dessen Zyklus 1990-1995 erstmals auf Deutsch geschriebene Gedichte der Autorin enthält.

Haderlap erhielt u.a. 1989 den Preis der France-Prešeren-Stiftung,. 2004 den Förderpreis zum Hermann-Lenz-Preis.  Ihr Debutroman «Engel des Vergessens», der den Widerstand der Kärntner Slowenen gegen die deutsche Wehrmacht thematisiert, wurde 2011mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt.
Für ihr gesellschaftspolitisch engagiertes, künstlerisch kompromissloses Werk zeichnet die Stadt Zürich die Schriftstellerin Maja Haderlap mit dem Max-Frisch-Preis aus

Publikationen
  • Zalik pesmi

    [Gedichte]

    Klagenfurt / Celovec: Drava, 1983

  • Die Burg Wildenstein

    [Slowen. u. deutsch.]

    Klagenfurt/Celovec: Mohorjeva/Hermagoras, 1985

    Website
  • Bajalice. Spremna beseda Matjaz Kmecl

    [Gedichte]

    Celovec / Klagenfurt; Trst: Zalozba Drava; Zaloznistvo trzaskega tiska, 1987

  • Suhi vrelci

    1987

  • Gedichte = Pesmi = Poems

    Übersetzt von Klaus D. Olof, Tom Priestly, Marija Smolic, John L. Plews; Text dt., engl. u. slowen.

    Klagenfurt : Drava, 1998

  • Med politiko in kulturo / Zwischen Politik und Kultur

    Klagenfurt / Celovec: Drava, 2001

  • Engel des Vergessens

    Roman

    Göttingen: Wallstein, 2011

  • Angel pozabe

    Roman

    Aus dem Deutschen von Štefan Vevar

    Maribor/Klagenfurt : Litera, in Zusammenarbeit mit Drava, 2012

  • langer transit

    Gedichte

    Göttingen: Wallstein, 2014

Auszeichnungen
  • 1989 Preis der France-Prešeren-Stiftung

  • 2004 Förderpreis zum Hermann-Lenz-Preis

  • 2011 Ingeborg-Bachmann-Preis

  • 2011 Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag

  • 2011 Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch

  • 2012 Rauriser Literaturpreis

  • 2013 Vinzenz-Rizzi-Preis

  • 2018 Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich