Ann Cotten
Dieses Gedicht liegt in folgenden Übersetzungen vor:
ΜΕΤΩΝΥΜΙΑ, ΕΜΕΙΣ (Griechisch)
METONIMIJA, MI (Kroatisch)
Metonymy, us (Englisch)
Metonymie, wir
Ich sprech für dich, lass gut sein. Lass gut sein, sag ich. Sei beruhigt, sage ich, ich formuliere, da können, wenn ich fertig bin, wir beide rein. Das Dichten, sagst du, macht dich schrecklich müde. Das Ich-Sagen erschöpft mich mehr, sag ich. Breit doch dein Wir aus, du, das meint uns beide, und dann machen wir Picknick drauf. Wirklich, ich bring das Wort nur schwer über die Zähne hinaus, sie schlagen hart gegeneinander, wenn du mich meinst, ich dich und Grinsen allein kann in ne Harmonie uns schwemmen, wir fragen: wollen wir? Du sagst: Ich schon. Du auch? Während ich mich an deine Zähne lehne. Schenk ein! Merum schlägt dich und mich über den ganzen Nachmittag in den Tannin, das schwere, rötlich schwarze Kleid der, ja, Verwechselungen. Verklinken, bis wir weder aus noch ein, nur schwirrend wissen von den Buchstaben zu schließen mehr, wessen Initialen wir nun tatsächlich in die Buche graben mit meinem Messer. Deines ist zu klein und klappt zurück, wenn man den Winkel falsch berechnet. Bin dabei zu ritzen "DU", als du dein Werk mir zeigst: du ritztest "ELVIS". Okay, wir machen Fehler. Doch es lacht ob unsrer Anstalten das blanke Sein.



