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Ferdinand Schmatz

Ferdinand Schmatz

الشعر المعاصر
الألمانية

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->prolog* für ein architekten-theater

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Ferdinand Schmatz

[Audio] 

Wider,l,ich*

oder wer sorgen hat hat auch kümmel



etwas nicht austragen
knospen etwa 
einblühen lassen

immer wieder verlangt das sein 
treu das schön sein -
rosen und garten plagen 

lieber fort fahren
weg klagen den ort 
aus wort und sparten

so der brauch
wieder mal wider ich das du 
spielen wir die arten durch

ausgelegt aufgegangen
der spaten sticht
meine wie deine male

es gehört sich nicht
was ich züchtet (spricht)
bricht man nicht so einfach ab

ein schon eher
ehe der bruch springt -
fällt das ich wieder einmal um zum beispiel

seis aus kummer oder folge von kümmel 
- sorgen verlangen nach himmel -
also kümmerlicher rum mag schuld sein

wir am herd (geerdet)
ganz feuer wasser
trinken ihn etwas heisser

im kalten magen - 
möge er teuer sein 
der ruhm (das herum tun)

erweist sich sowieso  
als fortgeblasen wie die streu
am leergefegten ast  

ohne elle („l“)
halten wir der stelle 
die hand auf den stamm


die frucht ist abgelegt
ein loch im lurch
das ich (ohne „l“ schon wieder)

nicht einmal richtig durch 
ist die furcht - gewaschen mit allen sossen:
brühen wir uns die rosen da ab


* nicht nur beim wort genommen, auch

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© beim Autoren

[From]: Unveröffentlichtem Manuskript

[Audio production]: 2001 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin