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Tomaž Šalamun

Tomaž Šalamun

La poésie contemporaine
Slovène

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Biographie Tomaž Šalamun

Portrait Tomaž Šalamun

Date de naissance: 04/07/1941

Lieu de naissance: Zagreb, Jugoslawien

Lieu de Résidant: Ljubljana, Slowenien

Tomaž Šalamun, am 4. Juli 1941 in Zagreb geboren und in Koper an der slowenischen Küste aufgewachsen, lebt heute wieder in Ljubljana, wo er als junger Mann Kunstgeschichte studiert hatte. Sein erster, selbst herausgegebener Gedichtband Poker aus dem Jahre 1966 markiert einen Neubeginn in der slowenischen Lyrik.

Der Bruch mit der traditionellen Lyrik, seine Sprachspiele und Assoziationsräume stempeln ihn schnell zum ‚enfant terrible’ der Kulturszene.
Sein Frühwerk ist geprägt durch den Einfluss des Konstruktivismus und durch die amerikanische Beat-Poeten. Seinem Erstling sind inzwischen mehr als 30 weitere Bände gefolgt. Der wachsende Einfluß durch die moderne europäische Lyrik, später postmoderne Elemente prägt seine sensible Offenheit zum Neuen, Ungewöhnlichen bis hin zum Bizarren. In späteren Phasen weichen die charakteristische Polemik und Provokation mehr und mehr der Reflektion und der Meditation. Es heißt: „Šalamuns Gedichte erwecken diese höhere Realität im Leser: die Lust und den Rausch des Subjektes, das sich der Weite und Vielfalt der Welt bewusst ist.

Seit den 70er Jahren hat der Kosmopolit Tomaž Šalamun regelmäßig Lehraufträge an amerikanischen Universitäten angenommen. Später war er Kulturattaché der Slowenischen Botschaft in New York. Heute wird der Einfluss, den sein Werk auf die jüngere amerikanischen Dichtergeneration hatte, immer deutlicher.

Seine Gedichte sind in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. Mit dem Prešeren Prize ist ihm die höchste kulturelle Ehre Sloweniens zu teil geworden. Gerade erschien der zweisprachige Auswahlband “Vier Fragen der Melancholie” in der Wiener ‘Edition Korrespondenzen’, der es ermöglicht, das faszinierende Werk dieses vielseitigen Dichters erneut zu entdecken.