Günter Eich
Weg zum Bahnhof
Noch schweigt die Fabrik, verödet im Mondschein. Das Frösteln des Morgens wollt ich gewohnt sein! Rechts in der Jacke die Kaffeeflasche, die frierende Hand in der Hosentasche, so ging ich halb schlafend zum Sechsuhrzug, mich griffe kein Trauern, ich war mir genug. Nun aber rührt der warme Hauch aus den Bäckerein mein Herz wie eine Zärtlichkeit und ich kann nicht gelassen sein.



